Xing-Suche: Gender-Fluch der Datenbank ist aufgelöst

Premium-Suchfunktion bei Xing
Bild: Erweiterte Xing-Suche nach „Übersetzer“ listet Frauen und Männer

Über die Probleme der Xing-Datenbank, in der Frauen nur eingeschränkt gefunden werden, habe ich hier im Blog zuletzt vor einem Jahr geschrieben, siehe voriger Beitrag. Inzwischen ist viel passiert – der Gender-Fluch ist anscheinend aufgelöst. Wie kam es dazu?

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Die Plattform Xing und die prekäre Suchfunktion

Mal wieder Thema Xing: Es ist über drei Jahre her, dass ich einen Blogartikel geschrieben habe, der einen Abschnitt den Mängeln der Suchfunktion der Business-Plattform Xing widmete.

Xing – der Gender-Fluch der Datenbank lautete die Überschrift des Absatzes.

Vor einer Woche (September 2016) erhielt ich einen Xing-Newsletter mit dem Betreff „Bye-bye alte XING Suche“. Er warb mit intelligenter Erkennung (zum Beispiel von Spitznamen wie „Basti“ oder „Steffi“) und besseren Suchergebnissen. Als zahlende, so genannte Premium-Kundin konnte ich direkt die verbesserten Möglichkeiten der erweiterten Suche testen.

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Mit Software gegen Hass auf Facebook?

Auf Facebook bin ich auf einen Artikel in der Jüdischen Allgemeinen gestoßen, der sich einem Facebook-Problem widmet: Antisemitische Beiträge und Kommentare. Der Autor, Journalist bei der Bildzeitung, beschreibt das Problem und überlegt, warum Facebook nicht konsequenter dagegen vorgeht.

Er schlägt Filtersoftware als Lösung vor: Dabei ist es technisch überhaupt kein Problem, unerwünschte Beiträge zu filtern und direkt zu löschen. Schon lange nutzen Verlage spezielle Programme, um die Leserkommentare unter ihren Online-Artikeln noch vor Veröffentlichung zu überprüfen. Tauchen dann in den Beiträgen Wörter oder Formulierungen auf, die zuvor von den Betreibern in einer »Blacklist« gespeichert wurden (…), werden diese Kommentare direkt blockiert und erscheinen erst gar nicht auf der Seite.

Das mag für manche eindeutige Begriffe mehr oder weniger funktionieren oder für solche unerwünschten Abbildungen und Links, die immer wieder gepostet werden und nicht mal als kritisches Zitat erwünscht sind. Dass ich insgesamt skeptisch bin, hat auch mit einer Erfahrung zu tun: Ich tauschte mich im Amazon-Forum für KDP-Autoren mit einer jüdischen Autorin über ihr Buchcover aus, und plötzlich war es uns nicht mehr möglich, den Thread fortzusetzen. Weiterlesen