Ich besitze ja seit dem Indie-Autor-Preis einen Tolino, in dem ein Weltbild-Shop vorinstalliert ist. Diesen muss man aber nicht benutzen, sondern kann auch in anderen Ebook-Shops und direkt bei Verlagen einkaufen und die E-Books per USB überspielen.
Die Benutzung eines Tolino erobert man sich schrittweise: Man braucht eine Adobe-ID, um kopiergeschützte E-Books lesen zu können. Wer Photoshop oder andere Produkte der Adobe-Suite verwendet, nutzt die schon vorhandene ID. Die Adobe-ID funktioniert auch auf dem PC, wo ich eine Weile eine Sony-App verwendet hatte, um Epub-Dateien zu lesen.
Außerdem hatte ich mir vor einem halben Jahr für alle Fälle ein Passwort für den Weltbild-Shop besorgt, weil mir diese Möglichkeit praktisch für den mobilen Einkauf erschien: Der Tolino kann an jedem Telekom-Hotspot gratis ins Netz gehen und tut das ganz automatisch ohne Passwort, wenn man W-Lan nicht ausgeschaltet hat. Weiterlesen
Das Bayerische Fernsehen, für das er hauptsächlich arbeitet, hatte kein Interesse an einem kurzen Bericht über das neue Gerät von Apple gehabt, man hatte die Sache für eher unwichtig gehalten. Darauf flog Richard Gutjahr auf eigene Rechnung nach New York und campierte in der Warteschlange vor dem Apple-Laden, um als erster Europäer so ein Gerät nach Hause zu bringen. Die Wartezeit vertrieb er sich damit, Interviews zu machen und kurze Youtube-Videos zu produzieren, die er dank W-Lan aus dem Apple-Store gleich online stellen konnte. Dann fanden die Medien die Geschichte plötzlich doch recht interessant, und Richard Gutjahr wurde sogar im Bayerischen Rundfunk interviewt.